Optimale Gesundheit – Grundvoraussetzungen

Die Grundvorausetzungen für eine optimale Gesundheit sind so einfach, daß sie gern vergessen werden.

1. Tief durchatmen
Daß wir nicht daran denken müssen, zu atmen, führt leider spätestens ab dem Schulalter schon zu chronisch zuwenig Sauerstoff, weil man in sitzender Haltung einfach nicht tief atmen KANN.
Nicht umsonst stehen Sänger fast immer bei ihren Darbietungen.
Pro Stunde ein paar Minuten tiefe Bauchatmung am offenen Fenster oder draußen vor der Tür wirken oft besser als eine Tasse Kaffee.
Mit ausreichender Sauerstoffversorgung funktioniert einfach der ganze Körper, inkl. des Gehirns besser.

2. Genug Wasser trinken
Wenn man sich bewußt macht, daß z.B. ein 100kg Mann zu 70% aus Wasser besteht, sollte einem die Wichtigkeit ausreichender Flüssigkeitszufuhr von selbst klar werden.
Ein richtiges Durstgefühl verspüren wir aber erst, wenn wir bereits 3-5% zuwenig Wasser haben – soweit sollte es gar nicht erst kommen.
8 große (250ml) Gläser Wasser sollten es pro Tag schon sein, bei großer Hitze auch viel mehr.
Wer es sich zur Regel macht, bei Appetit erst ein großes Glas Wasser zu trinken, statt einen Snack zu essen, wird sehr oft feststellen, daß das Durstgefühl als Hunger interpretiert wurde.
Wer sich vollwertig ernährt, hat nur selten zwischen den Mahlzeiten wirklich Hunger.

3. Eine qualitativ hochwertige und ausreichende Versorgung mit allen Nährstoffen
Das bietet die Vollwertkost in all ihren Köstlichkeiten ganz einfach.
Unsere Körperzellen werden aus dem Material gebildet, was wir essen.
Da ist es doch logisch, daß sich keine perfekten Zellen entwickeln können, wenn in industrieller Nahrung so viele Vitalstoffe um der Haltbarkeit entfernt werden.
Aber darauf gehe ich später noch gründlich ein.

4. Ausreichend guter Schlaf
Auch das ist ein Punkt, dessen Auswirkungen oft unterschätzt werden.
Das Schlafzimmer sollte wirklich nur zum Schlafen da sein, und nicht Büro oder Bügelzimmer sein.
Auch PC und TV gehören nicht hinein.
Der Raum sollte staubfrei, gut gelüftet, nicht zu kalt und nicht zu warm sein, möglichst in der ruhigsten Ecke der Wohnung liegen, und Ruhe austrahlen.
Das Bett sollte nicht direkt morgens nach dem Aufstehen gemacht werden, sondern Matratze und Zudecke müssen erst einmal auslüften – wir schwitzen nachts fast 1 Liter Flüssigkeit hinein!
Daraus ergibt sich, daß auch die Bettwäsche jede Woche gewechselt werden sollte, im Sommer auch noch öfter, ebenso die Schlafbekleidung.
Die Matratze sollte regelmäßig gewendet werden, und spätestens, wenn eine deutliche Kuhle drin ist, wird es Zeit für eine neue.
Wer das für übertrieben hält, sollte daran denken, daß wir fast ein Drittel unseres Lebens im Bett verbringen.
Hier zu sparen, ist falsch.
Man sollte sich angewöhnen, jeden Abend etwa zur gleichen Zeit zu Bett zu gehen und dann auch gleich zu schlafen.
Vorhandene Abendrituale sollte man vorher und außerhalb des Betts erledigen.
Die nötige Schlaflänge muß jeder für sich selbst herausfinden – sie ist richtig, wenn man morgens ausgeruht und frisch kurz vor dem Wecker von allein aufwacht.
Wer ständig Sehnsucht nach „noch 5 Minuten!“ hat, schläft grundsätzlich zuwenig und sollte versuchen, noch eine halbe Stunde früher schlafen zu gehen.
Der Körper erledigt viele und wichtige Dinge, während wir schlafen – geben wir ihm die Zeit dafür!
Ausreichend Schlaf ist heutzutage eine der besten und billigsten Gesundheitsvorsorgen.
Seit der 50er Jahren hat sich die durchschnittliche Schlafdauer um eine ganze Stunde verkürzt (schuld ist meist das Fernsehen), kein Wunder, daß wir müde sind.

5. Gemäßigte Bewegung
Ja, da steht „gemäßigt“. 😉
Viele Leute machen nämlich entweder gar nichts oder dann plötzlich viel zuviel, fühlen sich dann schlecht, und hören wieder ganz auf.
Wer es zeitlich hinkriegt, sollte mindestens 3x pro Woche eine Stunde etwas machen, wobei er ganz leicht außer Atem kommt. Sehr zügiges Spazierengehen z.B., oder mit dem Fahrrad einen Gang niedriger als sonst fahren.
Mehr ist besser, aber das wäre schon ein sehr guter Anfang, wenn man das wirklich konsequent über längere Zeit machen würde.
„Das schwerste am Marathon sind nicht die letzten 10 Meter, sondern die Meter von der Couch nach draußen“. 😉
Sich z.B. zum Joggen zu zwingen, ist keine Lösung auf Dauer; man muß etwas finden, was zu einem paßt, und was man GERN tut, und nicht weil man MUSS.
Hauptsache, man ändert was.

Das alles sind Dinge, die sich langfristig auswirken, und die deshalb so wichtig sind.
Und man tut sie nicht für andere, sondern für sich selbst.
Weil ich es mir wert bin.;-)

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