Rezepte (3 – Salatgrundsaucen/Frischkornbrei-Varianten/Smoothies)

Wie wahrscheinlich bekannt, wird in der „echten“ Vollwertkost grundsätzlich mindestens ein Drittel als Rohkost gegessen.
Wer abnehmwillig oder krank ist, darf (und soll) auch bis auf 100% erhöhen.
Das mag mit Apfel, Möhre, Kohlrabi, und Gurke so aus der Hand ja gehen, aber auf Dauer ist das dann doch sehr eintönig und wenig verführerisch.
Gegen Langeweile beim Essen gibt es Salatsaucen:

1. Vinaigrette:

1-3 EL Olivenöl
1 EL Essig
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer (optional)
1/4 TL neutraler Honig

Das ist die ganz klassische Grundvariante.
Man kann sie erweitern mit….

…sehr feingehackten Zwiebeln
…sehr fein gehacktem Knobi
…1 TL Senf – Sorte je nach Geschmack
…30g gehackter Wal-oder Haselnüsse
…mit einem sehr feingehackten hartgekochtem Ei
…mit einzelnen oder kombinierten Kräutern wie Schnittlauch und Petersilie
…mit Zitronen- oder Orangensaft
…Balsamico statt des normalen Essigs
…andere Ölsorten statt Olivenöl
…kräftigere Honigsorten
…etwas Ingwer oder Zitronengras
…Chilies
…allem, was einem einfällt.
Oder allem, wovon man meint, daß es zu einem speziellen Gemüse besonders gut passen würde.
Der Fantasie sind kenerlei Grenzen gesetzt.

2. Sahnesaucen:

Jede mögliche Vinaigrette wird mit Zusatz von Joghurt oder saurer oder süßer Sahne  zu einer Sahne(Joghurt)salatsauce.
Die Basis ist IMMER die gleiche.
Und die Varianten auch, siehe oben – no limits.
Die Essigmenge ist variabel von null bis unendlich (naja, fast…), die Ölmenge ebenfalls – allein der persönliche Geschmack ist entscheidend.

Meine persönliche Lieblingssauce ist die Honig-Senf-Variante (Grundrezept + 1 TL mittelscharfer Senf + 1 TL neutraler Honig.
Wass auch sehr lecker ist, aber nur bedingt rohkost-tauglich: 3 EL Essig, 1,5 EL Wasser, Salz & Honig nach Geschmack, diese Mischung über die Rohkost geben, und dann 1-2 EL Speckfett samt der hellbraunen Grieben darüber – zu Endivien oder als warmer Kartoffelsalat wirklich spitze. Optional noch etwas Zwiebel mitbraten. 😎

Frischkornbrei:

Das Grundrezept kennt jeder – 3 EL (=etwa 50g) Getreide grob geschrotet, über Nacht in doppelt soviel Wasser eingeweicht, am nächsten Morgen mit einem frisch geriebenen Apfel, 1-2 EL Sahne/saure Sahne/Cremefraiche), ein paar gehackten Nüssen verrührt.
Optional kann man auch noch anderes Obst dazugeben, erlaubt ist auch ein wenig Honig zum Süßen.

Von candle aus dem abnehm-Forum ist dieses Rezept, was ich grad im Sommer klasse finde:

Zu dem eingeweichten Getreide plus Sahnezugabe gibt man dann
2 Radieschen, klein gewürfelt,
1 ca. 5 cm langes Stück Gurke, entkernt und klein gewürfelt
1 kleines Stück Zwiebel nach Geschmack, fein gehackt
etwas frisch geriebenen Parmesan (wer mag)
Salz, Pfeffer
evtl. frische Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, Borretsch, etc)
und verrührt alles.
Eine nette Abwechslung, und natürlich auch mit anderen Gemüsen machbar, Tomate und Paprika gehen auch gut.

Die dritte Variante ist der verflüssigte FKB alias „Powerdrink“ – Erfinder unbekannt.
Dafür wird das Getreide für den Frischkornbrei nicht geschrotet, sondern mehlfein vermahlen, normal angesetzt, und am nächsten Morgen mit dem geriebenen Apfel, der Sahne, optional auch noch anderem Obst und gem. Ölsaaten, mit soviel Wasser im Mixer vermischt, so daß eine dickflüssige, aber gut trinkbare Flüssigkeit entsteht.
Bitte nicht runterstürzen, sondern jeden Schluck gut einspeicheln.
Ist in meinen Augen morgens leichter eßbar, und hält zumindest bei mir ziemlich genau 4 Stunden vor.

Smoothies

Wer kennt sie nicht, die kleinen sauteuren Fläschchen im Kühlregal, die versprechen „die ganze Frucht in einem Drink“, wo dann 250ml soviel kosten wie sonst ein ganzes Kilo Früchte.
Das kann man sich täglich frisch selbst machen, wenn man es gern mag, braucht aber einen Blender (Standmixer) dazu:
250-500g Obst der Wahl (eine Sorte oder gemischt, mit vollreifen Nektarinen oder Pfirsichen geht alles zusammen) geputzt in den Blender geben, 1-2 EL Wasser dazu, evt etwas gecrushtes Eis, und etwa 1 Minute mixen.
Bei eher trockenem Obst wie Äpfeln evt noch Wasser zugeben – das Endprodukt sollte am Ende eine Konsistenz wie ein Milchshake haben, also eher dickflüssig sein.

Eine Variante sind „green smoothies“, die macht man mit Salat, Gurke, Spinat oder Mangold, Brokkoli, plus Äpfel oder Birnen – Hauptsache, viel grünes Gemüse mit drin.
Unvollwertig, aber lecker sind solche Mischungen mit Apfelsaft aufgepeppt.
Von roten Gemüsen ist abzuraten – die entstehende Farbe sieht nicht eßbar aus….

Beide Varianten sind sehr gesund, beide können auch mit Sprossen angereichert werden, und man kann sie auch noch nach Belieben würzen. Beides sind eher Snacks für zwischendurch, und ersetzen keine ganze Mahlzeit.
Aber im Sommer sehr erfrischend, und eine gute Methode, gesunde Sachen zu „verstecken“. 🙂

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2 Antworten so far »

  1. 1

    nicole said,

    Frage zum Green Smoothie:
    Kommen die Zutaten wie z.B Brokkoli oder Spinat roh in den Drink?


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